Ob Brotbox oder Schultüte: Der Schulanfang kann kommen!

Sind Kinder nicht wundervoll? Sie geben einem so viel. Liebe zum Beispiel. Oder Trotz. Oder welken Sellerie. Moment, wie bitte? Sellerie? Ja, es ist einer dieser althergebrachten Rituale. Von Großvater zu Großvater weitergegeben, von Großmutter zu Großmutter und damit fest in unserer Elterntradition verankert. Die Rede ist natürlich vom morgendliche Bereiten der Brotbox, gern auch Snackboxen genannt. Morgens, halb sieben in Deutschland: „Los, Kinder, auf zur Schule! Und vergesst euer Essen nicht!“

Snack- und Brotboxen: Von außen schick, von innen nomnonom

Aber seien wir doch mal ehrlich: Wenn ich die Apfelschiffchen in die Brotbox mit dem Löwen lege, erwarte ich dann wirklich, sie am Abend nicht doch wiederzusehen? Wenn ich die Radieschen mit Augen beklebe, glaube ich dann wirklich, dass ihre traurigen Blicke mich bei Sonnenuntergang nicht doch noch heimsuchen werden? Und so kommt es, wie es kommen muss. So verlangt es das Gesetz, so will es der Verstand. Nach einem langen und entbehrungsreichen Tag hat der Sellerie den richtigen Welkungsgrad erreicht, um von Mama und Papa schlussendlich selbst verspeist werden zu können. Wie sagte schon ein bekannter Berliner Familienphilosoph: Wenn das Gemüse mich abends wiedersieht, dann freut es sich.

Brotbox-Loewe-Bento

Was ich an dieser Stelle aber gestehen muss: Ich selbst befinde ich mich derzeit noch in Ausbildung, zweites Kita-Lehrjahr, wenn man so will. Meine Magenwände und ich haben also noch so viel zu lernen, bis die Schule endlich losgeht. Die Einschläge kommen näher. Auch in unserer Kita-Gruppe werden in diesem Jahr wieder Kinder verabschiedet. Dann heißt es „Don’t cry for me, liebe Kita“ bzw. „Hello Schule, my new old friend“. Gut, wenn dann schon die passenden SCHULKIND-Servietten und Käsekuchen-Party-Teller parat liegen, in die man dann heimlich hineinschluchzen kann.

 

Brotboxen und tolle Schreibutensilien zum Schulanfang

Meine Tochter und ich werden das Treiben aus der Ferne beobachten. Und wenn es dann soweit ist, in, sagen wir mal, ungefähr 41 bis 233 Jahren, dann werden wir bestimmt auch die altbewährten Snackdosen aus Kita-Tagen gegen frische Boxen eintauschen. Gegen eine Brotbox mit Flamingos zum Beispiel. Wer braucht denn schon Einhörner? Am liebsten würde ich ja jetzt schon im Online-Shop zuschlagen, ne! Wenn ich schon jeden Abend das welke Brot und die lustig-laschen Tomaten aus der Box fischen muss, wie so’n echter Höhlenvater, dann möchte ich mich wenigstens an der Box selbst erfreuen können.

Snackdose-Pink-Flamingo

Wissen Sie eigentlich, was meine dreijährige Tochter gesagt hat, als sie zum ersten Mal eine Schultüte gesehen hat? Sie sagte: „Schau mal, Papa, eine Waffel?“ – „Ja, mein Schatz, alle Kinder bekommen eine Waffel, wenn sie in die Schule kommen.“ – „Wann komm‘ ich denn in die Schule? Morgen?“ – „Nein, Schatz, wenn Du so groß bist wie die großen Kinder?“ – „Ja, und dann will ich auch eine Waffel haben! Mit einem Reh!“

Schultuete-Sterne-tuerkis-rot-Auswahl

Worüber sich meine Tochter hingegen noch weniger Gedanken macht, ist natürlich der Inhalt jener Schultüten: kleine, süße Stifte-Etuis vielleicht, einen Radierer mit Löwenmotiv oder was man eben sonst an kleinen Aufmerksamkeiten den Liebsten mitgeben möchte. So möge der Schulspaß aber mal so richtig beginnen kann.

 

Übrigens: Viele tolle Ideen zur Einschulung und zum Schulanfang, aber auch für die kleinen Kita-Kids gibt es auf der Schatzinsel zu entdecken, schaut mal hier: Inspiration für Kindergarten und Schule.

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